Lea und Christian
    auf ihrer grossen Reise 2004 / 2005
     
 

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  Weihnachten 2005 - unsere Weihnachtskarte
 
       

Dieser Tag – ein Geschenk?

Wir konnten ihn nicht verdienen, wir können keinen einzigen Tag hinzukaufen, auch wenn wir noch soviel bezahlen. Den meisten von uns sind einige tausend Tage auf dieser Erde geschenkt. Was machen wir mit ihnen?

Wir nehmen sie an: manchmal erfreut und motiviert, manchmal müde und lustlos; manchmal glücklich und dankar, dann wieder bedrückt und angstvoll.

Oft haben wir an einem einzigen Tag viele Möglichkeiten, Schönes, Grosses, gar Einzigartiges zu erleben: Wir begegnen Menschen, die uns beglücken; wir erleben Dinge, die wir kaum für möglich gehalten haben; es gelingt uns etwas, das wir uns selbst nicht zugemutet haben. Wir gehören zu den glücklichten Menschen.

An anderen Tagen werden wir extrem gefordert: Wir bestehen eine wichtige Prüfung nicht; Menschen, die uns wichtig sind, wenden sich von uns ab; vom Arzt erfahren wir, dass die Krankheit doch schlimmer istals zuerst angenommen; ein nahestehender Mensch ist gestorben.

Das Schöne und das Schwere gehören zu unserem Leben: Wir sollen und dürfen das Schöne geniessen, und wir müssen lernen, am Fordernden zu wachsen.

Wenn wir auch noch so gut planen: Wir wissen an keinem Tag, was alles auf uns zukommt. Deshalb ist es wichtig, dass wir ja sagen, diesen Tag als Geschenk, als Aufgabe, als Herausforderung annehmen; uns hineingeben, damit aus diesem Tag ein guter Tag wird: für uns selbst und für die Menschen, die uns anvertraut sind und uns nahestehen.

Dies wird uns eher gelingen, wenn wir akzeptieren, was ist, wenn wir uns Zeit für uns selbst nehmen, uns einstellen, so gut es uns möglich ist. Wenn wir mit uns selbst in gutem Kontakt sind, unsere Fähigkeiten spüren, an unsere Möglichkeiten glauben, mit Selbstvertrauen in diesen Tag gehen, werden wir auch zu unseren Mitmenschen eher ja sagen können. Wir werden unseren Beitrag leisten, geben, was uns entspricht, und sehen, dass nicht alles möglich ist, was wir uns denken.

Dieser Tag ist uns geschenkt. Nehmen wir ihn an! Geben wir uns hinein, setzen wir unsere Akuzente und akzeptieren wir unsere Grenzen.

Max Feigenwinter

Liebe Familie

Liebe Freunde

Vor mehr als fünf Monaten sind wir von unserer mehrmonatigen Reise zurückgekehrt. Unser Reisegepäck war voll mit Eindrücken, Erlebnissen und prägenden Begegnungen mit Menschen aus einem anderen Teil der Erde. Wir werden wohl das ganze Leben von dieser unvergesslichen Zeit zerren. Der hiesige Alltag mit all seiner Hektik, den Verpflichtungen und einzuhaltenden Terminen kehrte bei uns viel schneller ein als uns lieb war. Es ist für uns nicht einfach, trotz aller guten Vorsätze, etwas von der in den letzten Monaten erlebten und gelebten Gelassenheit und Ruhe in unserem Alltag zu erhalten – wie schnell holen uns die alten Gewohnheiten wieder ein. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass viele Probleme der westlichen Welt im Verhältnis zu den wirlichen Problemen der Menschen in der dritten Welt unbedeutend und klein sind.

Viele Freunde fragten uns, was denn nun das Eindrücklichste auf unserer Reise war? Diese Frage können wir nicht beantworten. In jedem Land haben wir spezielles oder einzigartiges erlebt, sind durch faszinierende Gegenden gefahren und liessen uns kulinarisch verwöhnen. Die Menschen waren jederzeit offen und hilfsbereit, wir haben uns immer willkommen und sicher gefühlt. In keinem Land wurden wir abgewiesen oder gar bedroht. Das ist nicht selbstverständlich und rückblickend können wir sagen, dass unsere Reise unter einem guten Stern stand. Dafür sind wir sehr dankbar.

Für die kommenden Festtage wünschen wir euch alles Gute. Gönnt euch Zeit für euch, eure Familien und Freunde. W ir freuen uns auf ein Wiedersehen im 2006.

Herzlichst

Lea & Christian

 

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